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Dachbodengeheimnisse.

 

Wieder ging ein langweiliger Tag zu Ende. Summer legte sich müde in ihr großes Himmelbett und dachte noch einmal an den vergangenen Tag und daran, wie wenig Lust sie auf den Morgigen hatte. „Zum Glück ist Morgen Samstag.“, dachte sie. Nie passierte irgendetwas Spannendes. Ob wohl sie in einem alten Haus wohnte, in dem schon die Großmutter ihrer Großmutter aufgewachsen war und das auf einem sehr großen Anwesen stand. Trotz der Langeweile liebte sie es hier zu leben, es lud richtig zum Träumen ein. Auch ihre Großmutter lebte bei ihnen mit im Haus, Summer hörte ihr gerne beim Erzählen von längst vergangenen Tagen zu. Langsam wurden ihre Augen immer schwerer und schwerer… Bis sie ihr schließlich ganz zu fielen. In dieser Nacht war Vollmond, komischerweise konnte sie bei ihm immer besonders gut schlafen. Bis auf Heute. Auf unerklärliche Weise wurde Summer von einem seltsamen Verlangen wach, einem Verlangen, dass sie zwang aufzustehen und in Richtung der Treppe, die zum Dachboden führte, zu gehen. sie nahm ihre Taschenlampe vom Nachttisch und machte sich auf den Weg. Leise tappte sie durch den Gang. Beim Treppenanfang angekommen, hielt Summer kurz inne. Sollte sie es wirklich wagen, dort hinauf zu gehen? Früher war sie oft dort oben  gewesen und hatte Entdeckerin gespielt und es hatte ihr wirklich immer eine Riesenfreude gemacht, all die Schätze dort oben zu erforschen. „Na gut“ dachte sie sich. „Augen zu und durch!“ Langsam und auf Zehenspitzen versuchte Summer so geräuschlos wie möglich die alte Treppe aus Holz hinauf zu kommen. *knaaaaaaaarz..!* „oh nein! Sei doch ruhig du altes Ding“ schoss es ihr durch den Kopf „du wirst mich noch verraten!“ Am Ende angekommen versuchte Summer, so geräuschlos wie möglich, die Lucke zum Dachstuhl aufzudrücken. Es dauerte einen Moment, bis diese offen war, doch dann hatte sie es geschafft und blickte nun auf einen großen, verstaubten Raum, der nur durch ein kleines Fenster, durch das der Vollmond schien, erhellt wurde. Und wie zuvor schon, zog sie da oben noch immer etwas wie magisch an. Langsam ließ sie den Lichtkegel ihrer Lampe durch den Raum wander. Dann durchquerte Summer vorsichtig den Raum und schlich sich, so gut es ging, an alten Kisten und im Weg liegenden und stehenden Gegenständen vorbei. Fast auf der anderen Seite angelangt, blieb sie wie angewurzelt vor einem hohen Gegenstand, der unter einem weißen Tuch verborgen lag, stehen. Die Lampe mit der einen Hand fest umklammert, zog Sie mit der anderen an einer Ecke des Tuchs.

*Wusch*, kurz hielt sie den Atem an, dann erkannte Summer, was sich unter dem Tuch verborgen hatte; es war eine Tür! Und diese Tür stand mitten im Raum! „Wieso steht hier in der Mitten des Dachbodens eine Tür? Und wieso würde sie mit einem Laken verdeckt?“ sie war früher schon so oft hier oben gewesen und kannte so gut wie fast alles hier oben, aber eine so große Tür war ihr noch nie zuvor aufgefallen. Mit der Lampe leuchtete Sie noch einmal genauer über die Tür. Diese war aus dunklem Holz gemacht und im Türrahmen waren kleine Muster und Verzierungen eingearbeitet. Der Türknopf war vergoldet und sah leicht abgenutzt aus. Kürz überlegte Summer, was sie nun tun sollte, doch dann beschloss sie, die alte Tür zu öffnen. Langsam streckte sie die Hand aus und drehte vorsichtig am Knauf. Ein leises Klacken ertönte, dann war sie geöffnet. Mit neugierigen Augen lugte sie durch die offene Tür. Irgendetwas war anders  als vor der Türe. sie zog ihren Kopf etwas zurück und sah an der Tür vorbei, hinter dieser standen eine alte Kiste und einige Pappkartons. Nun sah sie wieder durch die Tür und plötzlich fiel ihr auf was anders war; es war keine alte Kiste und keine Pappkartons zu sehen, nur eine alte Standuhr und ein geflochtener Korb standen dort herum. „Das kann doch nicht sein! Wie ist so etwas möglich?!“ aufgeregt schossen ihr 100te von Gedanken durch den Kopf. Was sollte Sie nun tun? Hinein gehen? Oder lieber nicht. „Ich muss einfach heraus finden, was es damit auf sich hat!“ dachte sie. „Na gut, auf 3…1, 2, 3!“ sie tat zwei Schritte nach ne und schon stand sie auf der anderen Seite der Tür. Dieser Dachboden hier  sah genau so aus wie der bei Ihnen zu Hause, nur die Gegenstände, die sich auf Ihm befanden, waren andere. Kaum hatte Summer sich etwas umgesehen, hörte Sie plötzlich Schritte hinter sich. „Oh nein, oh nein, oh nein!“ schoss es ihr durch den Kopf. „Was soll ich jetzt machen?“ Die Schritte kamen immer näher und näher. Was sollte sie nun tun? Schnell versteckte Summer sich hinter einem Stapel verstaubter Schachteln, die unordentlich aufeinander geschlichtet worden waren. „Hoffentlich werde ich nicht entdeckt!“ Doch zu spät, etwas griff nach ihrer Schulter; Summer schrie auf und fuhr blitzartig herum. Gegen über von ihr stand ein Mädchen, etwa in Summers Alter und auch sie sah erschrocken aus. „Wer bist du? Und was suchst du auf unserem Dachboden?“ fragte das Mädchen neugierig. „Ähm.. ich heiße Summer und ich bin durch diese Tür da hier her gekommen“ sie deutete auf die große braune Holztür. „Komisch.. die ist mir zuvor noch nie hier oben aufgefallen“. Verwirrt sah die Fremde sie an. „Naja, dann will ich dir mal glauben. Mein Name ist übrigens Amelie“ grinste diese nun Summer an. „Schön, dich kennen zu lernen, Amelie“ lächelte Summer zurück. „Was hast du denn da eigentlich an?“ fragte Amelie Summer verwundert. „Das ist mein Schlafanzug und außerdem, das Selbe könnte ich dich übrigens auch fragen!“, gab Summer ihr zur Antwort. „Seltsam, seltsam“ murmelte Amelie leise in sich hinein. „Nun wie auch immer, mir ist langweilig und schlafen kann Ich auch nicht, also wie wäre es damit, wenn wir etwas Verstecken spielen würden?“ wurde sie von Amelie gefragt. „Welches normale Mädchen aus der heutigen Zeit will denn bitte noch Verstecken spielen?  Diese Amelie ist schon ein sehr seltsames Mädchen. Aber na gut, was soll’s?“ dachte Summer sich. „Wenn du willst, von mir aus können wir das gern machen“ gab sie zurück. „Gut! Du fängst an mit Zählen“ entgegnete Amelie ihr. „Okay, ich zähle bis 30“ und dann machte Summer auch schon die Augen zu und fing an zu zählen. „1, 2, 3, 4, 5…“ und dachte dabei, wie seltsam dieses Mädchen doch irgendwie sei. „So seltsam sie auch sein mag, sie hat etwas Vertrautes an sich“ kam es ihr so in den Kopf. „30! Ich komme!“ und schon setzte sie sich auf und fing an zu suchen. „Wo könnte sie bloß stecken?“ Summer suchte hinter alten Regalen und Kisten, bis sie schließlich wieder vor der Tür stand. Da, da lag etwas Glänzendes auf dem Boden, sie sah genauer hin; es war eine wunderhübsche Haarspange die mit Perlen und karminroten Steinen verziert war. sie hob die Spange auf und dann dachte sie sich, ob Amelie nicht vllt. durch die Tür gegangen war. Summer öffnete also wieder die Tür und trat zum zweiten Mal hindurch, auf ihren altbekannten Dachboden zurück. Kaum hatte sie das Schloss in den Riegel fallen gehört, verschwamm alles vor ihren Augen. *Piep, piiep, piiiep.* “Dieser nervige Wecker!“ mit einer Hand drückte sie den Ausknopf. Dann erst, dachte sie an das Erlebte und riss die Augen auf. „Moment mal, war ich nicht gerade noch auf dem Dachboden?“ schoss es ihr durch den Kopf. Behutsam setzte Summer sich auf, da spürte sie etwas in ihrer Hand und bemerkte erst jetzt, dass sie diese zu einer Faust geschlossen hatte. Langsam machte sie ihre Hand auf. „Die Haarspange! Aber das ist unmöglich!“. Ihr Herzschlag wurde schneller. „Also war es doch kein Traum!“ Sie sprang auf, schnappte sich ihre Klamotten und zog sich in Windeseile an. „Das muss ich Oma einfach erzählen, wenn mir jemand glaubt, dann sie!“ Summer rannte die Treppen hinab und klopfte stürmisch an der Tür ihrer Großmutter. „Ich komme ja schon“ da ging die Tür auch schon auf und Summer Großmutter stand im Morgenmantel vor ihr. „Guten Morgen! Was gibt es denn schon so früh am Morgen?“ fragte sie mit ruhiger Stimme. „Ich muss dir etwas erzählen“ sagte Summer, leicht außer Atem. „Na dann komm mal rein“ Drinnen angekommen, setzen sie sich aufs Sofa und Summer begann ihrer Oma alles von ihrem vermeintlichen Traum zu erzählen. Ihre Großmutter sah Sie leicht verwirrt an. „Oma! Es stimmt, ich habe sogar einen Beweis“ sie streckte ihr die Haarklammer entgegen. „Siehst du?“ Großmutter sah den Haarschmuck leicht seltsam an, dann stand Sie ruckartig auf und ging zu ihrem alten Regal, mit den Fotoalben, in denen Bilder aus längst vergangenen Tagen enthalten waren sie holte eines der obersten und ältesten Alben heraus und setzte sich wieder zu ihr aufs Sofa. Dann blätterte sie etwas herum, bis Großmutter anscheinend das gefunden hatte, wonach sie suchte. „Hier“ sie reichte ihr das alte Album entgegen. „Das hier ist meine Mutter, ihr Name war Amelie und siehst du, da in ihren Haaren? Diese Spange sieht genau so aus wie die Deine.“ Summer starrte das Bild mit weit geöffnetem Mund an. „Das ist Sie, das Mädchen vom Dachboden!“ Ihre Großmutter sah sie verdattert an. „Wie ist sowas nur möglich?“ fragte sie mit leiser Stimme. „Ich weiß es nicht, aber vllt. ist ja die Tür noch da!“ Schnell standen die beiden auf und machten sich auf den Weg zum Dachboden. Oben angekommen, machte Summer, wie zuvor auch schon, die Lucke vorsichtig auf und dann waren sie auch schon oben angekommen. „Ahhh! Hierher Oma.“ sie rannte auf etwas hohes, das unter einem großen weißen Lacken versteckt war, zu. „Hier ist es!“ Ihre Oma kam zu ihr und voller Erwartungen zog Summer nun an dem Lacken an. Doch es kam keine Tür, sondern ein alter Schrank zum Vorschein. „Ich versteh das nicht, sie hat genau hier gestanden. Wie ist sowas nur möglich?!“  Man konnte die große Endtäuschung förmlich heraushören, die in Summers Stimme enthalten war. „Das werden wir wohl nie heraus finden meine Liebe.“ Aber mehr konnte auch sie nicht mehr dazu sagen…

 

Ende.

1.1.11 01:02, kommentieren

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wieso er das tat.

-> http://www.youtube.com/watch?v=BWdLt3Afjrg

 

Er sah sie an und lächelte. Und sie wusste nicht mehr, was sie sagen sollte… Er hatte alles aufgegeben, nur um (jetzt) bei ihr zu sein.! Wie groß mochte seine Liebe zu ihr nur sein, wenn er das (Alles) für sie tat?! Sie wusste keine Antwort darauf. Wie denn auch, sie konnte sich ja kaum In seinen Kopf hinein denken. Aber sie wusste, dass seine Liebe zu ihr wohl sehr groß sein musste, wenn er all das einfach so für sie zu tun vermöchte. Wie konnte er nur all das zurück lassen und sein altes, sicheres Leben aufgeben. Nur für sie, -nur um für sie da zu sein. Und als hätte er ihre Gedanken lesen können, sagte er: „ich tue das, weil ich dich brauche und liebe und ich mir nichts schöneres vorstellen kann, als bis an mein Lebensende, mit so jemand wunderbaren wie dir, zusammen zu sein.!“ Sie brachte nur ein einfaches "Aber " heraus, da küsste er sie schon und nahm sie in den Arm. Sie war so glücklich… und war ihm so dankbar, dass er zu ihr hielt, egal was war.!

Er war einfach perfekt, perfekt für sie…

…Und ist es bis heute noch.! alles andere ist egal. <3

 

mondhase.

 

12.9.10 22:34, kommentieren

Liebe.

Sie weinte und der Regen perlte ihr übers Gesicht. Nun blieb sie stehen,  Ihr tat alles weh. Sie spürte jeden einzelnen Knochen in ihrem Körper… doch am meisten schmerzte ihr ihr Herz. Es tat so unbeschreiblich weh, als hätte man es ihr gerade eben herausgerissen! wieso musste immer gerad ihr so etwas schreckliches passieren?! Wem konnte sie eig. Noch vertrauen? Sie konnte ja nicht mal mehr sich selbst vertrauen… Es war schon eine Woche her. Doch es tat noch immer so weh. Und jetzt sah sie ihn auch noch, wie er eine Andere so ansah, wie er sie noch vor kurzem angesehen hatte… angelächelt und bezaubert hatte... wie konnte er das alles nur so schnell vergessen... sie hatte es gesehen, und lief... sie fing einfach an zu laufen... aber sie wusste einfach nicht, was sie sonst hätte tun sollen... nun stand sie da, mitten im Regen, umgeben von lauter Feldern, auf denen der Mais schon fast 2 Meter hoch gewachsen war.  die Sonne war am untergehen und ihr war kalt. Da hörte sie Schritte hinter sich im Regen... sie drehte sich um. Er war es, er, dem sie jetzt noch als einzigen etwas vertraute... er kam auf sie zu und schloss sie in seine Arme, ganz ohne irgendetwas zu sagen und darüber war sie auch froh... es tat so gut. Niemand sonst hätte das jetzt tun dürfen. Nur er. Dann brach wirklich alles in ihr aus. Alles kam hoch… sie fing so laut zu schluchzten an und er drückt sie noch fester an seinen warmen Körper. Nun sprach er mit ruhiger und vor allem sampfter Stimme auf sie ein. „nicht mehr weinen, jetzt bin ich doch da. Und ich will nicht das du weinst.“ Sie hob ihren Kopf und sah ihn an. „so ist‘s gut, ich werde es nicht zulassen, das du, nur wegen so jemanden, weinst.“ Sie hörte auf und sah ihn schweigend an... wie schön er doch war... das war ihr bis jetzt noch nie aufgefallen. Vllt. Weil sie ihn noch nie so betrachtet hatte, wie jetzt in diesem Moment. „wie schön“ hauchte sie schon fast dahin... „was?“ fragte er. „ach, nichts“ lächelte sie und schmiegte leicht ihren Kopf an seine Brust. „danke.“ Sagte sie nun. „danke? Für was denn?“ fragte er sie. „einfach für alles.“ „dafür musst du mir nun wirklich nicht danken.“ Lächelte er nun zurück. „sowas macht man eben, wenn man jemanden gern hat.“  Nun sahen sie sich an. Und sie merkte wie ihr Herz schneller schlug. Der Regen fühlte sich nun nicht mehr kalt an, so wie noch vor kurzem... nun fühlte er sich wohlig warm an und sie durchströmte ein altbekanntes Gefühl, das sie vor einer Ewigkeit, so kam es ihr zu mindestens vor, verspürt hatte. Er strich ihr die nasse Strähne, die ihr ins Gesicht hing, sanft zur Seite und legte seine Hand dann auf ihre Wange. Sie sah ihn an. Ihre Gesichter kamen sich immer näher. Jetzt schloss sie ihre Augen. Sie spürte seinen Atem an ihren Lippen, er war so warm. Ihr Herzschlag wurde noch schneller. Nun berührten seine Lippen die ihren, wie weich sie doch waren. Es tat so gut. Ein Schwall von glück durchströmte ihren Körper. Sie öffnete ihre Augen und sie sahen sich an. Beide lächelten. Dann küsste er sie noch einmal, wieder so vorsichtig, mit einer Leichtigkeit und trotz allem viel intensiver als beim ersten Mal. Wie wundervoll. Die eine Hand, noch immer auf ihrer Wange liegend und mit der andern um ihre Hüfte greifend, hielt er sie so fest. Nichts konnte diesen Moment zerstören. Sie legte ihre beiden arme noch ein Stück fester um ihn her. Der Regen und der kalte Wind, als um sie herum, all das war nun unwichtig. Denn die Welt schien wie still zu stehen und das war auch gut so. das war das erste Mal, dass sie wusste, dass es nun nur noch besser werden konnte. Zumindest für eine kurze zeit.

 

mondhase.

 

4 Kommentare 12.9.10 21:03, kommentieren